Seit 1995 bin ich approbierter Zahnarzt. Seit 1997 führe ich meine eigene Praxis, seit 2002 in Karlstadt am Main.
Dr. med. dent.
Stefan Michael Scherg
Zahnarzt für Implantologie und Parodontalchirurgie in Karlstadt
Dr. Stefan Scherg und die Zahnarztpraxis DrS Schöne Zähne Dr. Scherg+
Dr. Stefan Scherg führt seit 1997 seine eigene Zahnarztpraxis – seit 2002 am Standort Karlstadt am Main. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Implantologie, der Parodontalchirurgie und der Prothetik. Diese Themen begleiten ihn seit über 30 Jahren. Heute führt er die Praxis DrS Schöne Zähne Dr. Scherg+ mit seinem Sohn Niklas Scherg.
International gibt Dr. Stefan Scherg sein Wissen als Referent und Berater an Zahnärztinnen und Zahnärzte weiter. Seine eigene Fortbildungsreihe zur Implantologie besteht seit über 20 Jahren.
„Wir geben alles, was wir wissen, auch weiter. Wir behandeln jeden Patienten so, wie wir uns selbst behandeln würden.“
Dr.Stefan Scherg – Spezialisierter Implantologe seit über 30 Jahren
Der Weg von Dr. Stefan Scherg
Vom Modellbau zur Zahnmedizin
Schon als Kind entwickelte Dr. Stefan Scherg ein Gespür für Präzision auf engstem Raum. Das lernte er von seinem Vater: kein Akademiker, kein Zahnarzt, aber ein begabter Bastler. Der Vater baute in seiner Freizeit Modellautos und Modellflugzeuge, oft im kleinsten Format. Diese Vorliebe übernahm Dr. Stefan Scherg.
Nach dem Abitur 1988 stand seine Berufswahl noch nicht gleich fest.
„Humanmedizin zu studieren lag nahe, war aber nur eine Option. Mit dem Fach Chemie habe ich mich intensiv beschäftigt. Am Ende hat mich die Zahnmedizin überzeugt. Sie bietet die Verbindung aus Handwerk und medizinischem Wissen.“
Dr. Stefan Scherg – Zahnarzt
Die Prägung
Ein Kongress entscheidet die Richtung
Kurz nach dem Staatsexamen besuchte Dr. Stefan Scherg, gerade approbiert, den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Dort faszinierte ihn die Verbindung von Parodontal-Chirurgie und Implantologie.
Seit diesem Moment beschäftigen ihn beide Themen. Inzwischen sind daraus mehr als 30 Jahre fachliche Erfahrung geworden. Beide Themen prägen bis heute die Ausrichtung und Philosophie der Praxis.
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Der Mut
Die erste eigene Praxis in Thüngen
Nach dem Studium in Würzburg (1990 bis 1995) und der studienbegleitenden Tätigkeit im zahntechnischen Labor Hlavacek (heute Rosen) sammelte Dr. Stefan Scherg ein halbes Jahr Erfahrung als Assistent bei Dr. Henke in Retzbach bei Karlstadt. Anfang 1996 wechselte er zu Dr. Juhasz nach Thüngen.
Dr. Juhasz wollte ihm die Praxis eigentlich sofort übergeben aber Dr. Stefan Scherg musste zuerst seine zweijährige Assistenzzeit absolvieren. Beide arbeiteten deshalb noch eineinhalb Jahre zusammen. Mit Mitte 40 verkaufte Dr. Juhasz die Praxis.
Am 1. Oktober 1997 übernahm Dr. Stefan Scherg die Praxis vollständig. In den eineinhalb Jahren zuvor hatte er schon nahezu die gesamte Praxisführung übertragen bekommen.
Dr. Stefan Scherg war schon früh technikaffin. Im Übernahmejahr digitalisierte er die Patientenakten und führte digitales Röntgen sowie eine intraorale Kamera ein. Sein Vorgänger hatte die Praxis bereits auf Composite-Füllungen als Alternative zum Amalgam umgestellt und ein Prophylaxekonzept aufgebaut. Diese Linie setzte Dr. Stefan Scherg fort. Mitarbeiterinnen aus dieser Zeit arbeiten zum Teil bis heute in der Praxis.
Digitalisierung der Zahnarztpraxis schon ab 1997
Patientenakten nicht mehr in Papierform, vernetzte Praxis, digitales Röntgen und intraorale Kamera – damals eher Ausnahme als Standard.
Der Aufbau
Von Thüngen nach Karlstadt
Die Praxis wuchs schnell. Dr. Stefan Scherg holte eine ehemalige Kommilitonin als Zahnärztin ins Team. Bald reichten die Räume in Thüngen nicht mehr aus.
Ein Blick auf die Patientenkartei zeigte: Die meisten Patientinnen und Patienten kamen aus Karlstadt, nicht aus Thüngen. Als sich 2002 ein Baugrundstück in Karlstadt ergab, entstand dort ein Neubau für Praxis und Wohnhaus.
Seit 2002 hat sich das Praxiskonzept in Karlstadt bewährt. Neue Behandlungsmethoden und technische Entwicklungen hat die Zahnarztpraxis laufend integriert. So kann sie ihren Patientinnen und Patienten stets aktuelle Verfahren anbieten.

Heute arbeitet er in Karlstadt mit seinem Sohn Niklas Scherg und seiner Schwiegertochter Isabel Faßbender. Den Austausch mit der jüngeren Generation empfindet er als Gewinn.
Die Spezialisierung
Implantologie und internationale Zusammenarbeit
Parallel zum Praxisaufbau vertiefte Dr. Stefan Scherg seine Expertise in der Implantologie. Einen einzelnen Lehrmeister hatte er dafür nicht. Das nötige Wissen holte er sich über Kongresse, Fortbildungen und Hospitationen in verschiedenen anderen Praxen.
Den Anstoß gab ein konkreter Fall: Ein Freund aus Karlstadt bat ihn, bei seiner damaligen Partnerin ein Implantat zu setzen. Implantate galten damals noch als exotisch und wenig etabliert. Dr. Stefan Scherg setzte das Implantat und führte seinen ersten Sinuslift* durch. Sie ist bis heute Patientin der Praxis, und die damalige Versorgung besteht weiterhin.
Das System NobelGuide für die schienengeführte Implantologie wurde 2005 von anderen Herstellern kritisch betrachtet. Heute hat nahezu jeder Hersteller ein vergleichbares System im Programm. 2007 gehörte Dr. Stefan Scherg zu den ersten Anwendern des Implantatsystems NobelActive, das damals eine ganz neue Philosophie einbrachte und die Sofortimplantation deutlich vorangebracht hat. Das System ist heute weit verbreitet und gilt vielen als „Goldstandard“. Es hat zahlreiche vergleichbare Entwicklungen beeinflusst.
Aus seiner Tätigkeit als Referent für Nobel Biocare wurde über die Jahre eine Beraterfunktion. Seit 2005 steht Dr. Stefan Scherg im technischen Austausch mit dem europäischen Team von Nobel Biocare in Zürich. In den vergangenen zehn Jahren hat sich dieser Austausch noch verstärkt.

Fakten zur fachlichen Expertise:
- Implantatpartner: Nobel Biocare, seit 1999
- 2005: früher Anwender von NobelGuide (schienengeführte Implantologie)
- 2007: früher Anwender von NobelActive*, heute weltweit etabliert
- 2020: Weiterentwicklung des innovativen Nobel biocare N1 Implantatsystems
- Rolle bei Nobel Biocare: Global Key Expert Speaker, regelmäßiger technischer Austausch mit dem Team in Zürich
Das Wissen teilen
Die Modulreihe für Implantologie
Schon in Thüngen begann Dr. Stefan Scherg sein Wissen weiterzugeben: Nahtkurse (Fortbildungen zur Nahttechnik nach chirurgischen Eingriffen) für Kolleginnen und Kollegen, abgehalten auf ausgeliehenen Schulbänken der Nachbarschule.
Aus seiner Jugend brachte er eine zweite Leidenschaft mit: die Fotografie. Er dokumentierte seine Patientenfälle von Anfang an, zunächst analog. Heute zeigen manche Aufnahmen Verläufe über 25 Jahre hinweg.
Beim Umzug nach Karlstadt wurde diese Dokumentation fester Bestandteil der neuen Praxisräume. Ende der 1990er-Jahre begannen erste Hospitationen in seiner Praxis mit Live-Behandlungen für Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum.
Aus diesen ersten Kursen entstand 2002 sein eigenes Fortbildungsinstitut Schöne Zähne.
Dessen Herzstück ist bis heute die Modulreihe Implantologie. Sie umfasst fünf Module von Frühjahr bis November. Schritt für Schritt begleiten sie eine implantologische Behandlung – von der Implantation und dem Knochenaufbau über das Weichgewebe bis zur Prothetik.

„Stetige Fortbildung ist in unserem Beruf unverzichtbar. Wer aufhört zu lernen, kann seinen Patientinnen und Patienten nicht die bestmögliche Qualität bieten.“
Dr. Stefan Scherg – Zahnarzt
Die Philosophie
Der Patient im Mittelpunkt
Ein Bild vom Zahnarzt als Porsche-Fahrer und Golfspieler hält sich hartnäckig. Es stammt aus den 1970er- und 1980er-Jahren, sagt Dr. Stefan Scherg. Wer jedoch nur einen Tag im Praxisalltag miterleben würde, bekäme schnell ein ganz anderes Bild. Sein Kommentar dazu ist unmissverständlich:
„Der Alltag bei uns sieht völlig anders aus. Das ist kein Beruf, bei dem man die Füße hochlegt. Wir arbeiten lange, intensiv und mit hoher Konzentration. Kein Fall gleicht dem anderen. Selbst bei ein und demselben Menschen ist die linke Seite anders als die rechte. Das verlangt volle Konzentration – jeden Tag und in jedem Moment aufs Neue.“
Dr. Stefan Scherg – Zahnarzt
Sein Anspruch: die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellen, nicht sich selbst. Für Dr. Stefan Scherg entsteht langfristiges Vertrauen vor allem durch eine konsequent patientenorientierte Behandlung. Das verändert auch das Gespräch in der Praxis: Patientinnen und Patienten informieren sich heute selbst im Internet und kommen entsprechend gut vorbereitet in die Praxis.
Auch technologisch verändert sich die Zahnmedizin fortlaufend. Dr. Stefan Scherg beobachtet, dass sich die Zahnmedizin wie in vielen anderen Bereichen der Medizin dynamisch weiter entwickelt.

Der Ausgleich
Triathlon über die Langdistanz
Ruhe für konzentrierte Behandlungen findet Dr. Stefan Scherg im Ausdauersport. Als Jugendlicher begann er mit Triathlon und Radrennen. Nach unzähligen Marathons kehrte er zu den Anfängen zurück: Seit Jahren startet er im Triathlon über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen). Fünf Ironman-Rennen hat er bereits erfolgreich beendet.
„Zehn Prozent der Menschen hätten die körperlichen Voraussetzungen für den Spitzensport. Aber nur einer von tausend hat auch den Willen dazu.“
Dr. Stefan Scherg – Zahnarzt
Für ihn liegt genau darin die Verbindung zwischen Sport und Zahnmedizin: Ausdauer allein reicht nicht. Entscheidend ist die Fähigkeit, über lange Zeit konzentriert und konsequent zu bleiben.
Manche kniffligen oder strategischen Fragen klärt er für sich beim Laufen oder Radfahren. Dort wird der Kopf freier. Die Fähigkeit, sich stundenlang zu hundert Prozent zu konzentrieren, trainiert er im Sport genauso wie am Behandlungsstuhl. Ohne den Ausgleich im Triathlon, sagt er, könnte er diese Leistung in der Praxis nicht bringen.
FAQ
5 häufige Fragen an Dr. Stefan Scherg
Wie lange ist Dr. Stefan Scherg schon als Zahnarzt tätig?
Worauf haben Sie sich spezialisiert?
Mein fachlicher Schwerpunkt liegt seit über 30 Jahren auf der Implantologie, Parodontal-Chirurgie und Prothetik . Diese Verbindung hat mich schon auf meinem ersten Fachkongress als junger Zahnarzt fasziniert.
Was verbindet Triathlon und die Arbeit als Zahnarzt?
Beides verlangt volle Konzentration über einen langen Zeitraum. Eine Behandlung am Stuhl genauso wie ein Langdistanz-Triathlon. Ohne den Ausgleich im Sport könnte ich die Leistung in der Praxis nicht so bringen, wie ich es möchte. Zudem macht der Sport den Kopf so richtig frei. Dadurch entstehen oft ganz neue Denkansätze.
Bietet die Praxis Sofortimplantate an?
Ja. Ich habe mich schon Ende der 1990er-Jahre intensiv mit Sofortimplantaten beschäftigt, als das Verfahren in der Branche noch umstritten war. Vom Einzelzahn bis zum zahnlosen Kiefer (All-on-4 Verfahren) können wir Patientinnen und Patienten oftmals mit unseren Verfahren gleichzeitig Zähne entfernen, Implantate sofort einbringen und diese dann noch mit Provisorien versorgen. Ja nach unterschiedlichen Ausgangslagen bieten wir die für den Patienten beste Lösung an – vom Sofortimplantat bis zu größerem Knochenaufbau. Durch die langjährige Erfahrung mit verschiedenen Implantatverfahren können wir viele Situationen differenziert beurteilen. Dazu gehören Sofortimplantate mit Sofortversorgungen ebenso wie mehrstufige Behandlungen mit Knochen- und Weichgewebeaufbau. So lässt sich für viele Ausgangslagen ein passender Weg finden.
Geben Sie Ihr Wissen auch an andere Zahnärzte weiter?
Ja. Schon in Thüngen habe ich kleine Nahtkurse für Kolleginnen und Kollegen gegeben. Seit rund 20 Jahren leite ich daraus meine eigene Modulreihe Implantologie. Bei Nobel Biocare bin ich zudem als Global Key Expert Speaker aktiv und im technischen Austausch mit dem Team in Zürich.

Verbände, Fachgesellschaften und Kammern:
Wissen für Ihre Gesundheit
- Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK)
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)
- Nobel Biocare – Global Key Expert Speaker und fachliche Kooperationspraxis
- Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB)
- Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
- Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DGParo)
- Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI)
- Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI)
Akademische Ausbildung
Studium, Weiterbildungen & berufliche Stationen
- 2026
Praxisführung mit Sohn Niklas Scherg als DrS Schöne Zähne Dr. Scherg+ - Seit 2005
Berater für Nobel Biocare und regelmäßiger technischer Austausch mit dem Team in Zürich. Dieser wurde in den vergangenen Jahren weiter intensiviert. - Seit 2020
Global Key Expert Speaker im Programm von Nobel Biocare - 2007
Früher Anwender des Implantatsystems NobelActive - 2005
Einer der ersten Anwender der schienengeführten Implantologie NobelGuide - Seit 2002
Referent der eigenen Modulreihe Implantologie im Fortbildungsinstitut Schöne Zähne und nationale sowie internationale Vorträge zur Thematik Implantologie - Ab 2003
Erste beruflich bedingte Reisen in die USA, Aufbau internationaler Kontakte - 1999
Erste Hospitationen mit Live-Behandlungen für Kolleginnen und Kollegen; Wechsel zum Implantatsystem Nobel Biocare - 2002
Neubau und Umzug der Praxis nach Karlstadt am Main - Seit 1997
Eigene Nahtkurse und Fortbildungen für Kolleginnen und Kollegen (Beginn in Thüngen) - 1. Oktober 1997
Übernahme der eigenen Praxis in Thüngen; frühe Digitalisierung - 1995
Staatsexamen - 1996–1997
Assistenzzahnarzt bei Dr. Juhasz in Thüngen - 1995
Assistenzzahnarzt in Retzbach bei Dr. Henke - 1990–1995
Studium der Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg - 1988–1990
Wehrdienst - 1988
Abitur in Karlstadt - Privat
Geboren am 2. Juli 1969. Verheiratet, zwei Söhne: Niklas Scherg (Zahnarzt, Praxispartner) und ein zweiter Sohn (Lehrer)
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Die Praxis in Karlstadt am Main berät Sie ehrlich, kompetent und nimmt sich Zeit für Ihre Zahngesundheit.