Zahnarzt in Karlstadt

25 Jahre Erfahrung: Knochenaufbau als Fundament für Ihre festen Zähne

Stabile Zahnimplantate benötigen ein festes Fundament – wie ein Baum, der tief und sicher im Erdreich verwurzelt ist. 

Es gibt viele Gründe, warum sich der Kieferknochen zurückbildet. Auf feste Zähne und festsitzenden Zahnersatz müssen Sie aber nicht verzichten.

In unserer Praxis in Karlstadt sind wir darauf spezialisiert, fehlende Knochensubstanz wiederherzustellen. Wir schaffen die biologischen Voraussetzungen, damit Ihre neuen Zähne heute gut aussehen und morgen noch sicher funktionieren.

„Unser Credo als Zahnmediziner ist eindeutig. Das Ziel ist immer der langfristige Erfolg. Das gilt umso mehr bei komplexen Versorgungen wie festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten. Hier ist die Basis ein stabiler Halt im Kieferknochen. Den stellen wir mit wissenschaftlich bewährten Methoden des Knochenaufbaus, der Augmentation, her.“

Dr. Stefan Scherg, Zahnarzt mit über 25 Jahren Erfahrung als Implantologe in Karlstadt

Sie müssen nicht auf die Qualität festsitzender Zähne verzichten.

Auch wenn der Kieferknochen schwindet, finden wir die passende Lösung.

Gerne beraten wir Sie dazu direkt bei uns in der Praxis.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Kurz erklärt: Ein Knochenaufbau (Augmentation) ist erforderlich, wenn der Kieferknochen zu schmal oder zu niedrig ist. Das Zahnimplantat findet nicht genügend Halt.

Dies geschieht häufig nach Zahnverlust oder einer bakteriellen Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Der Knochenaufbau kann im Unterkiefer und im Oberkiefer stattfinden.

Der Kieferknochen bildet sich hauptsächlich dann zurück, wenn er nicht richtig belastet wird oder dauerhaft entzündet ist. Verschiedene Faktoren können diesen Abbau beschleunigen:

  • Zahnlücken und herausnehmbare Prothesen: Fehlen Zähne über längere Zeit, fehlt auch der nötige Kaudruck. Der Körper reagiert, weil er den Knochen nicht mehr benötigt: Er baut ihn ab.
  • Parodontitis: Die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates zerstört Fasern und Knochen rund um die Zähne.
  • Druck durch Prothesen: Schlecht sitzende Prothesen können durch ständigen Druck eine sogenannte Druckatrophie des Kieferknochens verursachen – der Knochen schwindet.
  • Mangelhafte Mundhygiene: Bakterielle Beläge fördern Karies oder Parodontitis, die wiederum den Knochenabbau begünstigen.
  • Rauchen: Nikotin verschlechtert die Durchblutung, fördert Entzündungen und hemmt die Neubildung von Knochensubstanz.
  • Stoffwechselerkrankungen und Hormonprobleme: Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose oder Hormonumstellungen können die Knochenregeneration negativ beeinflussen. Das Entzündungsrisiko steigt.

Knochenaufbau im Kiefer:
Methoden und Möglichkeiten in der Zahnarztpraxis Scherg

Wenn für ein Zahnimplantat nicht genug Knochensubstanz vorhanden ist, muss im Kiefer Knochen neu aufgebaut werden. Nur so kann das Implantat später fest und dauerhaft sitzen. Dafür setzen wir in Karlstadt spezielle Knochenersatzmaterialien und Membranen ein. Diese wirken wie ein Gerüst, auf dem Ihr Körper eigenen Knochen bildet.

Welche Technik für Ihren Kieferknochen ideal geeignet ist, legen wir im Vorfeld fest. Der erste Schritt ist immer der genaue Blick auf den Zustand des Kieferknochens. Hierzu nutzen wir dreidimensionale Röntgenbilder aus dem DVT, dem digitalen Volumentomographen.

In unserer Zahnarztpraxis wenden wir unterschiedliche Techniken für den Knochenaufbau an:

  • GBR Technik (Guided Bone Regeneration): membrangedeckte Knochenspäne aus Eigenknochen und/oder Knochenersatzmaterial (künstlich oder tierisch)
  • Um ein dreidimensionales Gerüst Ihres zu rekonstruierenden Knochens sicherzustellen, verwenden wir zusätzlich Knochenstellschrauben (Umbrella-Technik)

Knochenaufbau-Methoden für Sie erklärt

Es gibt einige Möglichkeiten, den Kieferknochen aufzubauen. Stellvertretend erklären wir Ihnen unser Vorgehen am Beispiel des Sinuslift, des Knochenimplantates und der Hyaluronsäure.

Der Sinuslift: solide Grundlage für Zahnimplantate im Oberkiefer-Seitenzahnbereich

Interner Sinuslift bei geringem Knochenabbau: Liegt im Oberkiefer ein leichter Knochenabbau vor, ist der interne Sinuslift die Methode der Wahl. Dies gilt vor allem, wenn die geplanten Implantationsstellen nah an der Kieferhöhle liegen.

Bei diesem minimalinvasiven Eingriff wird die Schleimhaut der Kieferhöhle vorsichtig angehoben. Wir bauen den fehlenden Knochen mit Eigenknochen oder künstlichem Knochenersatzmaterial auf. So erzielen wir die notwendige Knochenhöhe für das Implantat.

Externer Sinuslift bei starkem Knochenmangel: Bei einem ausgeprägten Knochenmangel bietet sich der externe Sinuslift an. Diesen führen wir über ein seitliches Knochenfenster in der Nasennebenhöhle durch.

Das Verfahren ermöglicht den Aufbau mit einer größeren Menge an Knochenmaterial. So kann selbst bei sehr geringem Restknochen eine solide Basis für eine implantatgestützte Versorgung gewährleistet werden.

Das Knochentransplantat: feste Verankerung der Zahnimplantate im Kiefer

Wenn Knochenabbau im Unterkiefer oder Oberkieferfront eine Implantation erschwert, setzen wir bevorzugt Knochenersatzmaterialien für den Aufbau ein.

Früher wurde häufig Knochen von einer anderen Stelle im Mund oder aus dem Hüftknochen (Beckenkammentnahme) verwendet. Heute nutzen wir oft rein künstliche oder tierische Knochenersatzmaterialien.

Zur Stabilisierung der Form während der Einheilungsphase decken wir das Augmentat mit einer selbstauflösenden Kollagenmembran ab. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode: In fast allen Fällen können wir die notwendigen Implantate gleichzeitig einsetzen.

Knochenaufbau mit Hyaluronsäure (Hyaluron): der natürliche Helfer

Hyaluronsäure ist ein Stoff, den Ihr Körper herstellt und der Feuchtigkeit speichert. In der Zahnchirurgie setzen wir ein vernetztes Hyalurongel (xHyA) ein. Dieses Gel stabilisiert das Blutgerinnsel und fördert so die Bildung von neuem Knochen- und Weichgewebe.

Hyaluron hilft, Entzündungen zu kontrollieren, Schwellungen zu mindern und die Wundheilung zu beschleunigen. Das reduziert die Beschwerden und das Infektionsrisiko. Die Hyaluronsäure wird auch in Kombination mit Knochenersatzmaterialien verwendet.

Die körpereigene Substanz unterstützt die Heilung von Knochen und Zahnfleisch.

  • Besser formbar und stabiler: Die Hyaluronsäure verwandelt das Granulat in eine formbare Masse. Dies verbessert die Platzierung und die Heilung im defekten Knochenbereich.
  • Erhalt des Knochenvolumens: Studien deuten darauf hin, dass die Anwendung von Hyaluronsäure nach einer Zahnextraktion den Kieferknochen oft breiter und höher erhält.
  • Unterstützung der Wundheilung: Hyaluronsäure fördert die Vermehrung von Zellen sowie den Aufbau neuer Blutgefäße und Knochengewebe.
  • Reduktion von Entzündungen und Schwellungen: Sie kann Entzündungen und Schwellungen mindern und führt häufig zu einer schnelleren „Reifung“ des Zahnfleisches um Implantate und Augmentate.

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Ist der Knochenaufbau schmerzhaft?

Die Behandlung selbst spüren Sie dank lokaler Betäubung nicht. Für Patienten, die dem Eingriff mit Sorge entgegensehen, bieten wir die Möglichkeit der Sedierung mit Dormicum an. Sie „verschlafen“ den Eingriff entspannt und behalten keine unangenehmen Erinnerungen zurück.

Wir arbeiten sehr gewebeschonend. Da wir den Eingriff präzise mittels 3-D-Röntgen (DVT) planen, wissen wir vor der OP genau, wie und wo wir den Knochen aufbauen. Das verkürzt die OP-Dauer und verringert Wundflächen.

Häufige Fragen zum Knochenaufbau in Karlstadt

Welches Material wird für den Knochenaufbau verwendet?

Wir nutzen bevorzugt eine Mischung aus körpereigenem Knochen (den wir schonend gewinnen) und hochwertigem, gut verträglichem Knochenersatzmaterial. Zusätzlich nutzen wir Hyaluron, um die Einheilung biologisch zu unterstützen.

Wie lange muss der Knochenaufbau heilen?

Das ist individuell. Bei den meisten Defekten kann das Implantat sofort gesetzt werden. Bei einem großen Sinuslift oder umfangreichem Aufbau rechnen wir meist mit einer Einheilzeit von ca. 3 bis 6 Monaten, bevor das Implantat belastet werden kann.

Zahlt die Krankenkasse den Knochenaufbau?

Der Knochenaufbau ist eine private Leistung, da er meist im Zusammenhang mit Implantaten steht. Gesetzliche Kassen übernehmen ihn nicht. Private Versicherungen oder Zusatzversicherungen erstatten die Kosten oft je nach Tarif. Wir erstellen Ihnen vorab einen klaren, transparenten Heil- und Kostenplan.

Ich habe Angst vor dem Eingriff. Was kann ich tun?

Sprechen Sie uns offen darauf an. Wir sind auf Angstpatienten eingestellt und nehmen uns Zeit. Mit einer Sedierung können wir den Eingriff vollkommen stressfrei gestalten – Sie bekommen davon so gut wie nichts mit.

Gibt es Alternativen zum Knochenaufbau?

In manchen Fällen können wir durch spezielle Zygoma-Implantate oder durch besondere Verfahren wie das All-on-4-Konzept den vorhandenen Knochen optimal nutzen und einen Aufbau vermeiden. Das prüfen wir genau in der 3-D-Diagnostik.

Warten Sie nicht, bis sich der Kiefer weiter abbaut. Je früher wir eingreifen, desto schonender ist die Behandlung.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin bei der Zahnarztfamilie Scherg.

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