Knochenaufbau

Was tun, wenn der Knochen fehlt?

Bei der implantologischen Behandlung hängt der langfristige Erfolg maßgeblich vom vorhandenen Knochenangebot ab. Mit anderen Worten: Fehlt es dem Kiefer an Knochenmasse, müssen wir den Einsatz der Zahnimplantate besonders vorbereiten: mit dem Knochenaufbau! Die in der Praxis angewandten Techniken reichen von membrangedeckten Knochenspänen aus Eigenknochen oder künstlichem Knochenersatzmaterial,  über die Piezosurgery (Chirurgie mit Ultraschalltechnik)  zur Entnahme und Verpflanzung von Knochenblöcken bis hin zur Verwendung von speziellen Knochenringen, die in der Charité in Berlin aufbereitet werden.

Der Sinuslift ‒ Solide Grundlage für Zahnimplantate im Oberkiefer

Bei leichtem Knochenabbau im Oberkiefer empfiehlt sich ein interner Sinuslift. Besonders dann, wenn die künftigen Implantationsstellen in unmittelbarer Nähe der Nebenhöhle liegen. Beim minimalinvasiven Eingriff wird die Nasennebenhöhle mithilfe der eigenen Knochensubstanz oder eines künstlichen Knochenersatzmaterials angehoben, wodurch ausreichend Platz für das zu setzende Implantat geschaffen wird.

Bei starkem Knochenmangel ist der externe Sinuslift durch das seitliche Knochenfenster in der Nasennebenhöhle die erste Wahl. Dieses Verfahren sieht den Aufbau der Versorgungsregion mithilfe einer größeren Knochenmenge vor, so dass auch bei sehr geringem Restknochen noch die Basis für eine implantatgestützte Versorgung gewährleistet ist.

Das Knochentransplantat sorgt für feste Verankerung der Zahnimplantate im Kiefer

Erschwert der Knochenabbau im Unterkiefer eine fachgerechte Versorgung mit Implantaten, bevorzugen wir  einen Aufbau mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterialien. Während in der Vergangenheit häufig Knochen von einer anderen Stelle im Mund oder sogar Hüftknochen (Beckenkamm-Entnahme) benutzt wurde, können wir heute häufig Knochenersatzmaterialien  (z.B. Granulate auf Basis von Beta-Trikalziumphosphat) verwenden, die rein künstlich und nicht tierischen Ursprungs sind. Bei größeren Defekten greifen wir auf die vorgefertigten Knochenringe zurück.

Aktuelle Informationen
08.07.2020 12:00 Leben mit dem Covid- 19 Virus - höchste Sicherheit beim Zahnarzt

Nachdem alle im Umgang mit dem Virus inzwischen geschult sind, stellen wir Ihnen kompakt auch noch einmal die Hygienemassnahmen bei Ihrem Besuch in unserer Praxis vor. Alle Behandlungen können uneingeschränkt und mit der maximalen Sicherheit für Sie durchgeführt werden.

Da wir als Zahnärzte, und das gilt für alle MitarbeiterInnen, schon vor der Corona Pandemie immer gegen alle Infektionen uns und Sie schützen mussten, sind wir mit dieser Thematik bestens vertraut und auch mit allen dafür notwendigen Materialien gut ausgestattet. Wissenschaftlich existieren sehr gute Untersuchungen zum Covid-19 Virus, die belegen, dass mit entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen die Gefahr für eine Ansteckung des zahnärztlichen Personals sehr gering ist. Die Gefahr einer Infektion des Patienten durch uns ist durch die Hygieneausrüstung und Schutzmaßnahmen quasi ausgeschlossen.

  • Verzicht auf das „Hände schütteln“
  • wir organisieren, so dass möglichst keine Stauungen entstehen
  • Waschreinigung und Desinfektion vor der Behandlung
  • stetige Desinfektion aller Oberflächen
  • konsequentes Tragen von Gesichtsmasken bzw. Mund-Nasen-Schutz
  • dokumentierte maschinelle Aufbereitung und Sterilisation aller Instrumente
  • Einhalten der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts für Krankenhäuser

Aus diesem Grund können Sie sich bei uns sicher aufgehoben fühlen und
alle Behandlungen guten Gewissens durchführen lassen.

In folgenden Dokumenten finden Sie weitere Hinweise zu Ihrem Besuch bei uns.

Corona Fragebogen

Hygienetipps

Händeschütteln

Hände richtig reinigen


23.03.2020 14:46 Wichtige Information zu Ihrem Termin

Liebe Patienten, 

trotz Ausgangsbeschränkung arbeiten wir noch im normalen Betrieb. Sollten wir Ihren Termin nicht abgesagt haben, dürfen Sie gerne zu uns in die Praxis kommen. Dank ausreichend Hygienematerial und verschärften Schutzmaßnahmen steht einer sicheren Behandlung nichts im Weg.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zu Ihrem Besuch: 

  • Wenn Sie sich gesund fühlen und unter keinen Krankheitssymptomen wie Husten, Halskratzen, Schnupfen und/oder Fieber leiden, können Sie Ihren Zahnarzttermin wie geplant wahrnehmen
  • Bei Anzeichen einer möglichen Infektion (Fieber, Atemnot, Halsschmerzen, Husten) bleiben Sie bitte zu Hause und verständigen Sie Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116117
  • Falls Sie starke Zahnschmerzen haben, rufen Sie vorher bitte in der Praxis an und informieren Sie uns über Ihre Symptome. Wir besprechen dann das weitere Vorgehen mit Ihnen.
  • Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn sie Kontakt zu Menschen aus Risikogebieten hatten oder vor Ort waren
  • Wenn möglich, kommen Sie bitte ohne Begleitung in unsere Praxis

Bitte beachten Sie außerdem die Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Dr. Scherg und Team


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